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Seien Sie versichert, es lohnt sich.

Unsere Spezialgebiete – Ihr Mehrwert

  1. Pensionsmanagement (betrieblich und privat)
  2. betriebliche Altersvorsorge/Mitarbeiterbenefits
  3. Vermögensübertragung/Unternehmensnachfolge

Neuigkeiten und Wissenswertes

  • Wenn der „rentenreife“ GGF noch weiterarbeiten will…

    Ein steuerlich beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) kann nach Erreichen des Rentenalters Betriebsrente und zugleich Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung bei der GmbH beziehen, ohne dass eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) vorliegt.

    Strittig war dabei im vorliegenden Fall, ob der GGF auch tatsächlich wie in der Pensionszusage vorgesehen aus der GmbH „ausgeschieden“ war. Denn er arbeitete nach Beendigung der Geschäftsführertätigkeit auf Basis eines Arbeitsvertrages wie ein normaler Arbeitnehmer im Unternehmen weiter. Das Finanzamt sah darin ein nahtlos fortgesetztes Arbeitsverhältnis und somit einen Verstoß gegen die Pensionszusage selbst.

    Ohne Erfolg: Laut BFH (17.06.2020- IR 56/17) handelte es sich durch den neu geschlossenen Arbeitsvertrag um eine eigenständige Neuregelung des Dienstverhältnisses. Um eine vGA zu verhindern, muss aber das Arbeitsentgelt auf die Altersrente angerechnet werden. (vgl. auch BMF-Schreiben vom 18.09.2017)!

    Bedeutung für die Praxis :

    Statt eines Arbeitsvertrages wird in der Praxis häufig ein „Beratervertrag“ abgeschlossen. So versucht man, das Problem zu umgehen. Jedoch bergen auch Beraterverträge das Risiko, dass das Finanzamt von einem fortgesetzten Arbeitsverhältnis ausgeht. Oder der Beratervertrag wird als solcher schon nicht steuerlich anerkannt.

    Will man eine Anrechnung von Einkünften umgehen und beinhaltet die zu Grunde liegende Zusage eine Kapitaloption, könnte das Arbeitsverhältnis zunächst beendet und die Kapitaloption genutzt werden. Wenn dann – in gewissem zeitlichen Abstand, also z.B. im auf das Ausscheiden folgende Jahr – ein neues Beratungs- bzw. Arbeitsverhältnis abgeschlossen wird, ist die Kapitalzahlung bereits erledigt. Dies sollte an sich unschädlich sein.

    Quelle: www.febs-consulting.de/fachinformationen